NAME PRALEN MAXI 480 MG + 40 MG KAUTABLETTEN FÜR MITTELGROSSE UND GROSSE HUNDE WIRKSTOFFE Jede Tablette enthält die Wirkstoffe: mikronisiertes Mebendazol 480 mg, Praziquantel (mikroverkapselt) 40 mg. HILFSSTOFFE Farbstoff E 110 (Sunset Yellow) 0,86 mg, Farbstoff Schwarz PN (E 151) 0,48 mg, Saccharose, Maisstärke, Reisstärke, Fischmehl, Maltodextrin, Lactose-Monohydrat, Maismehldiastase, Hühnermehl, Magnesiumstearat, Natriumchlorid, Kaliumdihydrogenphosphat, Celluloseacetophthalat, Talkum. THERAPEUTISCHE INDIKATIONEN Behandlung von Parasitenbefall bei Hunden, verursacht durch Nematoden (Spulwürmer) und Bandwürmer (Plattwürmer): Toxocara canis, Toxascaris leonina, Ancylostoma caninum, Uncinaria stenocephala, Strongyloides stercoralis, Trichuris vulpis, Taenia ovis, Taenia pisiformis, Taenia hydatigena, Taenia multiceps, Dipylidium caninum, Mesocestoides spp., Echinococcus spp. Durch die Verabreichung des Tierarzneimittels gemäß den Anweisungen wird eine vollständige Eliminierung der adulten Parasiten erreicht. Zur Eliminierung der Larvenstadien von Ascaris und Ancylostoma ist eine Wiederholung der vollständigen Behandlung 60 Tage nach Abschluss der ersten Behandlung bei Ascaris-Befall bzw. 18 Tage nach Abschluss der ersten Behandlung bei Ancylostoma-Befall erforderlich. Die Eliminierung der Parasiten beginnt mit der ersten Verabreichung; die vollständige Ausscheidung der Eier erfolgt in der Regel innerhalb von 10–15 Tagen nach der letzten Verabreichung. Daher sollte die Kotuntersuchung zur Kontrolle nach diesem Zeitraum erfolgen. KONTRAINDIKATIONEN / NEBENWIRKUNGEN: Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. SICHERHEIT BEI DER ZIELTIERART: Die Verabreichung überhöhter Dosen kann Erbrechen verursachen. Dies tritt bei Mebendazol ab 500 mg/kg bei Hunden und ab 300 mg/kg bei Katzen sowie bei Praziquantel ab 200 mg/kg bei Hunden auf. DOSIERUNG: Orale Verabreichung. Eine Tablette pro 16 kg Körpergewicht täglich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, entsprechend 30 mg/kg Körpergewicht/Tag Mebendazol und 2,5 mg/kg Körpergewicht/Tag Praziquantel. Um die korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich bestimmt werden. Das Gewicht des Tieres sollte stets auf die nächste ganze Zahl gerundet werden. Eine Unterdosierung kann zu einer unwirksamen Wirkung führen und die Entwicklung von Resistenzen begünstigen. Die Tablette lässt sich leicht in vier Teile teilen, von denen jeder zur Behandlung von 4 kg Tier geeignet ist. Legen Sie die Tablette mit der geriffelten Seite nach oben auf eine ebene Fläche. Drücken Sie mit dem Daumen auf die Mitte der Tablette, um sie zu vierteln. Die Kautabletten sind für Tiere schmackhaft und werden in der Regel spontan gefressen. In diesen Fällen können sie zerkleinert und unter eine kleine Menge schmackhaftes Futter gemischt oder mit Trockenfutter vermengt werden. Während der Behandlung verliert das Tier weder an Aktivität noch an Appetit. AUFBEWAHRUNG: Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. In der Originalverpackung aufbewahren. Flasche fest verschlossen halten. Haltbarkeit des Tierarzneimittels in der Verkaufsverpackung: 5 Jahre. WARNHINWEISE: Um eine wirksame Parasitenbekämpfung zu gewährleisten, sollte die Behandlung auf Grundlage der Ergebnisse einer Kotuntersuchung auf Parasitenbefall erfolgen. Die Entscheidung für die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf der Bestätigung der Parasitenart und -last bzw. dem Befallsrisiko anhand epidemiologischer Merkmale für jedes einzelne Tier beruhen. Parasitenresistenzen gegen eine bestimmte Wirkstoffklasse können sich nach häufiger und wiederholter Anwendung eines Anthelminthikums derselben Klasse entwickeln. Unnötige oder von den Angaben in der Fachinformation abweichende Anwendung von Anthelminthika kann den Selektionsdruck für Resistenzen erhöhen und zu einer verminderten Wirksamkeit führen. Bei einem einzelnen bestätigten Befall mit Bandwürmern oder Nematoden ist ein Monopräparat gegen einen einzelnen Bandwurm oder Nematoden vorzuziehen. Die Möglichkeit einer erneuten Infektion anderer Tiere in derselben Umgebung mit Spulwürmern und Bandwürmern sollte berücksichtigt und diese gegebenenfalls mit einem geeigneten Tierarzneimittel behandelt werden. Bei Befall mit Dipylidium caninum sind geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung von Flöhen als Überträger zu ergreifen, um eine erneute Infektion zu verhindern. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei der Zieltierart: Die Gabe von Abführmitteln oder Fasten während der Behandlung ist nicht erforderlich. Es empfiehlt sich, die Tiere während der Entwurmung leichter als üblich zu füttern. Das Tierarzneimittel sollte vorzugsweise auf nüchternen Magen und mit einer kleinen Menge schmackhaftem Futter verabreicht werden. Während und nach der Behandlung sind geeignete Desinfektionsmaßnahmen durchzuführen, um einen erneuten Befall, insbesondere in Zwingern oder Zuchtbetrieben, zu verhindern. Zusätzlich wird empfohlen, den Kot behandelter Tiere chemisch zu denaturieren, um den Parasitenzyklus zu unterbrechen. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Person, die das Tierarzneimittel verabreicht: Bei versehentlichem Kontakt Hände gründlich waschen. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Mebendazol und Praziquantel sollten das Tierarzneimittel mit Vorsicht anwenden. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz: Nicht zutreffend. Die Verabreichung überhöhter Dosen kann Erbrechen verursachen. Dies tritt bei Mebendazol ab 500 mg/kg bei Hunden und ab 300 mg/kg bei Katzen sowie bei Praziquantel ab 200 mg/kg bei Hunden auf. Inkompatibilitäten: Nicht zutreffend. Zieltierart: Hund. Wechselwirkungen: Keine bekannt. Diagnose und Verordnung: Verschreibungspflichtiges Tierarzneimittel. Nebenwirkungen: Sehr selten (< 1 Tier/10.000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichten): Erbrechen und Durchfall*, Leberfunktionsstörungen. * Leichte und vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden. Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig, da sie die kontinuierliche Überwachung der Sicherheit eines Tierarzneimittels ermöglicht. Meldungen sollten vorzugsweise über einen Tierarzt, den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde über das nationale Meldesystem erfolgen. Die Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. SCHWANGERSCHAFT UND STILLZEIT: Obwohl Mebendazol keine für andere Benzimidazole typischen teratogenen oder embryotoxischen Wirkungen gezeigt hat, wird die Anwendung in den ersten fünfzehn Tagen der Schwangerschaft vorsichtshalber nicht empfohlen. Die Anwendung während der Stillzeit ist möglich.
NAME PRALEN MAXI 480 MG + 40 MG KAUTABLETTEN FÜR MITTELGROSSE UND GROSSE HUNDE WIRKSTOFFE Jede Tablette enthält die Wirkstoffe: mikronisiertes Mebendazol 480 mg, Praziquantel (mikroverkapselt) 40 mg. HILFSSTOFFE Farbstoff E 110 (Sunset Yellow) 0,86 mg, Farbstoff Schwarz PN (E 151) 0,48 mg, Saccharose, Maisstärke, Reisstärke, Fischmehl, Maltodextrin, Lactose-Monohydrat, Maismehldiastase, Hühnermehl, Magnesiumstearat, Natriumchlorid, Kaliumdihydrogenphosphat, Celluloseacetophthalat, Talkum. THERAPEUTISCHE INDIKATIONEN Behandlung von Parasitenbefall bei Hunden, verursacht durch Nematoden (Spulwürmer) und Bandwürmer (Plattwürmer): Toxocara canis, Toxascaris leonina, Ancylostoma caninum, Uncinaria stenocephala, Strongyloides stercoralis, Trichuris vulpis, Taenia ovis, Taenia pisiformis, Taenia hydatigena, Taenia multiceps, Dipylidium caninum, Mesocestoides spp., Echinococcus spp. Durch die Verabreichung des Tierarzneimittels gemäß den Anweisungen wird eine vollständige Eliminierung der adulten Parasiten erreicht. Zur Eliminierung der Larvenstadien von Ascaris und Ancylostoma ist eine Wiederholung der vollständigen Behandlung 60 Tage nach Abschluss der ersten Behandlung bei Ascaris-Befall bzw. 18 Tage nach Abschluss der ersten Behandlung bei Ancylostoma-Befall erforderlich. Die Eliminierung der Parasiten beginnt mit der ersten Verabreichung; die vollständige Ausscheidung der Eier erfolgt in der Regel innerhalb von 10–15 Tagen nach der letzten Verabreichung. Daher sollte die Kotuntersuchung zur Kontrolle nach diesem Zeitraum erfolgen. KONTRAINDIKATIONEN / NEBENWIRKUNGEN: Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. SICHERHEIT BEI DER ZIELTIERART: Die Verabreichung überhöhter Dosen kann Erbrechen verursachen. Dies tritt bei Mebendazol ab 500 mg/kg bei Hunden und ab 300 mg/kg bei Katzen sowie bei Praziquantel ab 200 mg/kg bei Hunden auf. DOSIERUNG: Orale Verabreichung. Eine Tablette pro 16 kg Körpergewicht täglich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, entsprechend 30 mg/kg Körpergewicht/Tag Mebendazol und 2,5 mg/kg Körpergewicht/Tag Praziquantel. Um die korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich bestimmt werden. Das Gewicht des Tieres sollte stets auf die nächste ganze Zahl gerundet werden. Eine Unterdosierung kann zu einer unwirksamen Wirkung führen und die Entwicklung von Resistenzen begünstigen. Die Tablette lässt sich leicht in vier Teile teilen, von denen jeder zur Behandlung von 4 kg Tier geeignet ist. Legen Sie die Tablette mit der geriffelten Seite nach oben auf eine ebene Fläche. Drücken Sie mit dem Daumen auf die Mitte der Tablette, um sie zu vierteln. Die Kautabletten sind für Tiere schmackhaft und werden in der Regel spontan gefressen. In diesen Fällen können sie zerkleinert und unter eine kleine Menge schmackhaftes Futter gemischt oder mit Trockenfutter vermengt werden. Während der Behandlung verliert das Tier weder an Aktivität noch an Appetit. AUFBEWAHRUNG: Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. In der Originalverpackung aufbewahren. Flasche fest verschlossen halten. Haltbarkeit des Tierarzneimittels in der Verkaufsverpackung: 5 Jahre. WARNHINWEISE: Um eine wirksame Parasitenbekämpfung zu gewährleisten, sollte die Behandlung auf Grundlage der Ergebnisse einer Kotuntersuchung auf Parasitenbefall erfolgen. Die Entscheidung für die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf der Bestätigung der Parasitenart und -last bzw. dem Befallsrisiko anhand epidemiologischer Merkmale für jedes einzelne Tier beruhen. Parasitenresistenzen gegen eine bestimmte Wirkstoffklasse können sich nach häufiger und wiederholter Anwendung eines Anthelminthikums derselben Klasse entwickeln. Unnötige oder von den Angaben in der Fachinformation abweichende Anwendung von Anthelminthika kann den Selektionsdruck für Resistenzen erhöhen und zu einer verminderten Wirksamkeit führen. Bei einem einzelnen bestätigten Befall mit Bandwürmern oder Nematoden ist ein Monopräparat gegen einen einzelnen Bandwurm oder Nematoden vorzuziehen. Die Möglichkeit einer erneuten Infektion anderer Tiere in derselben Umgebung mit Spulwürmern und Bandwürmern sollte berücksichtigt und diese gegebenenfalls mit einem geeigneten Tierarzneimittel behandelt werden. Bei Befall mit Dipylidium caninum sind geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung von Flöhen als Überträger zu ergreifen, um eine erneute Infektion zu verhindern. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei der Zieltierart: Die Gabe von Abführmitteln oder Fasten während der Behandlung ist nicht erforderlich. Es empfiehlt sich, die Tiere während der Entwurmung leichter als üblich zu füttern. Das Tierarzneimittel sollte vorzugsweise auf nüchternen Magen und mit einer kleinen Menge schmackhaftem Futter verabreicht werden. Während und nach der Behandlung sind geeignete Desinfektionsmaßnahmen durchzuführen, um einen erneuten Befall, insbesondere in Zwingern oder Zuchtbetrieben, zu verhindern. Zusätzlich wird empfohlen, den Kot behandelter Tiere chemisch zu denaturieren, um den Parasitenzyklus zu unterbrechen. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Person, die das Tierarzneimittel verabreicht: Bei versehentlichem Kontakt Hände gründlich waschen. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Mebendazol und Praziquantel sollten das Tierarzneimittel mit Vorsicht anwenden. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz: Nicht zutreffend. Die Verabreichung überhöhter Dosen kann Erbrechen verursachen. Dies tritt bei Mebendazol ab 500 mg/kg bei Hunden und ab 300 mg/kg bei Katzen sowie bei Praziquantel ab 200 mg/kg bei Hunden auf. Inkompatibilitäten: Nicht zutreffend. Zieltierart: Hund. Wechselwirkungen: Keine bekannt. Diagnose und Verordnung: Verschreibungspflichtiges Tierarzneimittel. Nebenwirkungen: Sehr selten (< 1 Tier/10.000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichten): Erbrechen und Durchfall*, Leberfunktionsstörungen. * Leichte und vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden. Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig, da sie die kontinuierliche Überwachung der Sicherheit eines Tierarzneimittels ermöglicht. Meldungen sollten vorzugsweise über einen Tierarzt, den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde über das nationale Meldesystem erfolgen. Die Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. SCHWANGERSCHAFT UND STILLZEIT: Obwohl Mebendazol keine für andere Benzimidazole typischen teratogenen oder embryotoxischen Wirkungen gezeigt hat, wird die Anwendung in den ersten fünfzehn Tagen der Schwangerschaft vorsichtshalber nicht empfohlen. Die Anwendung während der Stillzeit ist möglich.
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